So, ich hab Tanja jetzt gefragt, ob ich auch einen Zugang zu Ihrem Blog bekommen kann. Vielleicht gibt es dann in Zukunft auch ein paar Einträge mehr hier. Habe Tanja erst erst einmal gebeten, eine neue Kategorie “Hörwelten” anzulegen, da ich im Augenblick sehr viele Hörspiele und Hörbücher insbesondere im Auto höre. Meine Eindrücke werde ich dann in dieser Rubrik kund tun.
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I asked Tanja for write access for her blog. Perhaps you will find here new entries more often. I asked Tanja to create a new category “Audio Worlds” where I can post my opinion about the audio books and the audio plays I hear mostly in the car.
Gestern abend waren wir wieder in Balve beim Irish Folk Festival und nach der extrem arbeitsreichen Woche tat es gut, mal vom Schreibtisch wegzukommen. Thorsten war Donnerstag schon da. Donnerstag gibt’s ja immer zwei Bands bei freiem Eintritt zu hören. Dementsprechend voll ist es an diesem Tag auch immer. Thorsten hat erzählt, dass dieses Jahr am Eingang Armbändchen für jeden Besucher ausgegeben wurden, um die genau Zahl der Menschen in der Höhle besser nachvollziehen zu können. Nach den aktuellen Ereignissen bei der Love Parade in Duisburg ist es jedenfalls ein gutes Gefühl, dass bei anderen Veranstaltungen offensichtlich besser für die Sicherheit der Teilnehmer gesorgt wird. Doch nun noch kurz zur Musik, die ja eigentlich das Wichtigste ist: Die ersten beiden Bands waren sehr ruhige Combos mit langsamer Musik, das war für mich gestern einfach nicht das richtige, weil ich eh schon so müde war, dass ich fast im stehen eingeschlafen wäre. Mit der Paul McKenna Band und der Connemara Stone Company kam dann zum Glück zunehmend mehr Leben in die Bude. Die beiden Bands haben mir sehr gut gefallen. Ein bisschen schade fand ich, dass gegen 23:30 Uhr viele Leute fluchtartig die Höhle verließen (fuhr da der letzte Bus in den nächsten Ort?!). Der Stimmung hat’s aber keinen Abbruch getan.
Ein weiteres Highlight des gestrigen Tages war, dass Thorsten und ich uns die erste mögliche Location für unsere Hochzeit nächsten Sommer angesehen haben. Ich habe lange überlegt, ob ich über die Hochzeitsvorbereitungen hier berichten möchte. Möchte ich gerne, allerdings nicht für alle Welt einsehbar. Deshalb werde ich einen Großteil der Beiträge mit einem Passwort versehen. Wer Interesse hat, kann mir gerne eine Mail schreiben und bekommt dann das Passwort von mir.
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Yesterday night we went to the Irish Folk Festival in Balve. After mastering an extremely heavy workload this week it was nice to get away from my desk at last. Thorsten was already there on Thursday. That’s the day where traditionally two bands play in the cave for free entry and where naturally the numbers of festival visitors run very high. Thorsten said that for the first time in the tradition of this festival, a bracelett was given to each visitor upon entry so the staff would know the exact number of people in the cave at any given time. After the desaster at the Love Parade in Duisburg recently (21 people died) it is nice to know that organizers of other events pay more attention to the safety of the visitors. Turning our attention back to the music, the first two bands were not really my pair of shoes. Their music was the soft and slow kind. To their rescue I need to say, I was so tiered I could happily have fallen asleep standing up, so it had definitely a lot to do with that fact that I couldn’t really cherish their music. The other two bands were the Paul McKenna band and the Connemara Stone Company and their music definitely brought me back to life. It really was a shame that at around 11:30 pm many people left (was the last bus to the next town leaving then I wonder?!). Anyway, not even that could ruin the good, relaxed atmosphere in the cave.
Another highlight yesterday was that Thorsten and I took a look at the first location where our wedding next summer might be taking place. I considered for a long while whether I want to write about the wedding preparations on this blog. I figured I really would like to write about this part of my life, however, not for everyone and their granny to read. So I decided to secure these entries with a password. So anyone who is interested, just send me an e-mail and I’ll let you know that password.
Nachdem wir in den letzten zwei, drei Wochen sehr viel unterwegs waren (unter anderem auf zwei Hochzeitsfeiern), haben wir dieses Wochenende mal wieder ganz für uns. Das tut gut. Ich habe dann auch gestern abend prompt erstmal “Funkensonntag” von Nicola Förg zuende gelesen. Sprachlich tun sich die Allgäu-Krimis zwar nicht besonders hervor, aber die Hauptfiguren sind einfach sehr sympathisch, das macht die kleineren Schwächen mehr als wett. Die Heldin Jo ist eigentlich Marketingfrau bei einem Tourismusverband im Allgäu, allerdings gerät sie immer mal wieder in Mordermittlungen hinein und findet letztendlich die Spur, die zum Mörder führt. Nebenbei spielen immer auch Jos Männergeschichten eine wichtige (für den Leser meist recht witzige) Rolle. Auch zwischen ihr und dem ermittelnden Kommissar Gerhard knistert es gewaltig, aber vermutlich wird es noch einiger weiterer Allgäu-Krimis bedürfen, bis Jo endlich erkennt, dass er der “Richtige” für sie ist. Wie alle Krimis von Nicola Förg, die ich bisher gelesen habe, war der Fall gut konstruiert und ich war bis zuletzt gespannt, welche Wendung die unterhaltsame Geschichte noch nehmen würde.
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After traveling a lot during the past two or three weeks we are spending this weekend all to ourselves, which is good and relaxing. We spend the past two weekends at different weddings which was wonderful but didn’t help in regard to rechargin our energylevels. So yesterday we went to bed early and I finally finished the mystery novel “Funkensonntag” by Nicola Förg (no translation yet). Her novels are very entertaining, so I hope they will find their way into the international book market sooner or later.
Hier schonmal ein kleiner Vorgeschmack…
Just as a little appetizer…
Heute fällt es mir irgendwie schwer, in den Arbeitstag hineinzufinden. Nachdem ich nun die vier Wochen seit dem Urlaub (kommt mir vor als sei der in einem anderen Leben gewesen) konstant unter enormem Zeitdruck gearbeitet habe, wird es ab heute langsam wieder besser. Und obwohl ich am Wochenende wieder Stunden mit meiner “Lieblingsbeschäftigung” - der Umsatzsteuervoranmeldung - verbringen durfte, bin ich endlich, endlich dazu gekommen, die Urlaubsfotos zu sichten und zu bearbeiten. Ich habe dann auch gleich ein Fotobuch zusammenbestellt, das ich hofentlich im Laufe der Woche beim Rossmann abholen kann.
Außerdem habe ich - als weiter Erinnerung an den Urlaub - heute morgen beim Frühstück “Eat Pray Love” von Elizabeth Gilbert zuende gelesen, das mir während des Toskana-Urlaubs eher zufällig in die Hände fiel. Die Auswahl an deutschen und englischen Büchern war in der Buchhandlung der Wahl sehr, sehr überschaubar und ich brauchte dringend neues Lesefutter. “Eat Pray Love” war eines von ungefähr vier Büchern, die vom Einband her überhaupt so aussahen, als könnten sie irgendwie interssant sein. Ich hatte sofort die Assoziation “kulinarischer Krimi”. Erst Tage später am Pool stellte ich fest, dass es sich um die autobiografische Schilderung einer einjährigen Reise nach Italien, Indien und Bali handelte. Eigentlich habe ich für die Schilderung von Selbstfindungstrips anderer Leute wenig übrig, doch “Eat Pray Love” zählt zu den besten Büchern, die ich in den letzten Jahren gelesen habe. Das hängt wohl vor allem damit zusammen, dass die Autorin einen tollen Schreibstil hat und dass sie es schafft, ihre Begeisterung für die Erlebnisse beim Lesen auf mich zu übertragen. Und nicht zuletzt zeigt sie auf, dass sich viele negative Erfahrungen aus eigener Kraft zum Guten wenden lassen.
Wo wir gerade bei guten Büchern sind: Gestern abend hat Thorsten den Müttermafia-Blog von Kerstin Gier entdeckt: http://constanze.kerstingier.com/. Ich hoffe, Kerstin Gier, verliert nicht so schnell die Lust am bloggen. Mit dem Blog lässt sich die Wartezeit bis zum nächsten Buch viel besser überbrücken.
Am Samstag waren wir übrigens im Musical “Wicked” im Metronom Theater Oberhausen. Wir hatten ein paar nette, unterhaltsame Stunden. Das ein oder andere Aha-Erlebnis, wie wir es bei anderen Musicals hatten, fehlte aber.
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This morning I find it hard to get back into my working routine. For four weeks now (ever since returning from our vacation in Tuscany) I had to work under enormous pressure to get everything done in time for the numerous deadlines. Today is the first day when I can actually work according to my own rhythm again. I truely hope it stays like that for a while now. In spit of having to spend hours with my monthly VAT declaration this weekend, I finally managed to go through the pictures we took in Tuscany. So hopefully I will be able to finally post some of them here during the next few days.
This morning during breakfast I also managed to finish reading “Eat Pray Love” bei Elizabeth Gilbert, which I bought in Tuscany by coincidence. In the bookstore we went to they only had a very limited range of German and English language books. Actually there were only four books with at least remotely appealing cover. The cover of “Eat Pray Love” looked to me like it would be a culinary mystery crime novel, so I bought it without taking a closer look. Only when I finally started reading it a few days later I realized it was an autobiographic novel of a woman trying to find herself by travelling through Italy, India and Indonesia. Generally I’m not into these kinds of books. However, Elizabeth Gilbert is a “language artist” and I ejoyed every single sentence of this book because they were so beautifully put. Did I ever mention I am a sucker for beautiful language? Well, just wanted to make sure.
In addition “Eat Pray Love ” is a very reassuring book as it shows very clearly how much power each of us has to leave negative experiences behind us and to form our own path towards happiness.